Lohnsteuerermäßigungsverfahren 2016

Das Lohn­s­teuer­ermäßi­gungsver­fahren wird nor­maler­weise angewen­det, um das laufende Net­to­ge­halt zu erhöhen, indem für voraus­sichtlich anfal­l­ende Wer­bungskosten, Son­der­aus­gaben oder Ver­luste ein Lohn­s­teuer­frei­be­trag beantragt wird. Unbekan­nter, aber ähn­lich effizient ist der zweite Anwen­dungs­fall: Die Beantra­gung eines Hinzurech­nungs­be­trags. Er lohnt sich vor allem für Arbeit­nehmer, die zwei ger­ing bezahlte Jobs haben bzw. Rent­ner, die zwei Betrieb­srenten beziehen. Quelle:…

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Scheidung: Auffüllungszahlung des Beamten als Werbungskosten

Die Neuregelung des § 10 Abs. 1a Nr. 3 EStG im Jahr 2015 zum Son­der­aus­gaben­abzug des Ver­sorgungsaus­gle­ichs bei Schei­dun­gen wirkt sich nicht auf den Abzug des Auf­fül­lungs­be­trags nach § 58 BeamtVG aus. Die Zahlung des Auf­fül­lungs­be­trags ist weit­er­hin als Wer­bungskosten abziehbar. Das wurde SSP exk­lu­siv vom BMF mit­geteilt. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 06/2016

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In zwei Jahren erhaltene Abfindung günstigst versteuern: Neue Regeln zur Fünftel-Methode

Arbeit­nehmer, die eine Abfind­ung erhal­ten, weil ihr Dien­stver­hält­nis aufgelöst wird, prof­i­tieren von der soge­nan­nten Fün­f­­tel-Meth­ode. Diese kann auch dann zum Tra­gen kom­men, wenn die Abfind­ung in Teil­be­trä­gen in zwei Jahren fließt. Nach neuer Auf­fas­sung des BMF ist die Fün­f­­tel-Meth­ode auch dann zu gewähren, wenn eine Teilzahlung bis zu zehn Prozent der Hauptleis­tung beträgt. Quelle: WISO

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Lebensmittelpunkt: FG Berlin gibt Finanzverwaltung kontra

Leben beruf­stätige Ehe­gat­ten während der Woche am Beschäf­ti­gung­sort zusam­men, recht­fer­tigt das allein noch nicht die Annahme, dass dort ihr Lebens­mit­telpunkt beste­ht. Vielmehr muss die Finanzver­wal­tung auch in einem solchen Fall die Gesam­tum­stände unter­suchen. Das hat das FG Berlin-Bran­­den­burg klargestellt und einem Lehrer-Ehep­­aar im konkreten Fall eine dop­pelte Haushalts­führung zuerkan­nt. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 06/2016

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Wann haben Piloten, Flugbegleiter und Flughafenmitarbeiter eine erste Tätigkeitsstätte?

Haben Piloten, Flug­be­gleit­er und andere Flughafen­mi­tar­beit­er am Flughafen ihre erste Tätigkeitsstätte oder befind­en sie sich dauer­haft auf ein­er beru­flichen Auswärt­stätigkeit? Antworten auf diese Zweifels­fra­gen liefert das Bay­erische Lan­desamt für Steuern (BayLf­St). Erste Tätigkeitsstätte bei fliegen­dem Per­son­al Bei Piloten und Flug­be­gleit­ern kommt als erste Tätigkeitsstätte ins­beson­dere der Stamm­flughafen in Betra­cht. Das Flugzeug selb­st kann nie eine…

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Ausländische Arbeitnehmereinkünfte

Son­der­fälle zur 183-Tage-Regelung beacht­en Die Glob­al­isierung bringt es mit sich. Immer mehr deutsche Steuerzahler erzie­len im Aus­land Einkün­fte — und müssen diese in Deutsch­land besteuern. Deutsch­land hat ein Besteuerungsrecht aber nur dann, wenn sich der Arbeit­nehmer im Tätigkeitsstaat nicht länger als 183-Tage-Gren­ze gibt es zahlre­iche Fein­heit­en, die im Einzelfall zu beacht­en sind. Quelle: WISO SSP

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Ausländische Arbeitnehmereinkünfte

Arbeit­nehmer, die eine Abfind­ung erhal­ten, weil ihr Dien­stver­hält­nis aufgelöst wird, prof­i­tieren von der soge­nan­nten Fün­f­­tel-Meth­ode. Diese kann auch dann zum Tra­gen kom­men, wenn die Abfind­ung in Teil­be­trä­gen in zwei Jahren fließt. Nach neuer Auf­fas­sung des BMF ist die Fün­f­­tel-Meth­ode auch dann zu gewähren, wenn eine Teilzahlung bis zu zehn Prozent der Hauptleis­tung beträgt. Quelle: WISO

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Abbruchkosten eines Gebäudes: So werden sie steuerlich behandelt

Wird ein noch nicht voll­ständig abgeschriebenes Gebäude abgeris­sen, um ein neues Gebäude zu erricht­en, das ver­mi­etet oder betrieblich genutzt wird, stellen Abbruchkosten und Rest-Abschrei­bung Her­stel­lungskosten des neuen Gebäudes dar. Das gilt auch bei ein­er als anschaf­fungsähn­lich­er Vor­gang zu wer­tenden Ein­lage eines bebaut­en Grund­stücks in ein Betrieb­sver­mö­gen (FG Düs­sel­dorf, Urteil vom 23.02.2016, Az. 10 K 2708/15,…

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Abgeltungsteuer bei Ehegatten- Darlehen: BVerfG blockt ab

Gewährt ein Ehe­gat­te dem anderen ein Dar­lehen, muss er die Zin­sen mit seinem per­sön­lichen Steuer­satz ver­s­teuern, wenn der Dar­lehen­snehmer die Zin­sen als Wer­bungskosten oder Betrieb­saus­gaben gel­tend machen kann und der Geber auf den finanziell abhängi­gen Ehe­gat­ten beherrschen­den Ein­fluss nehmen kann. Diese BFH-Recht­sprechung ist nun sakrosankt, weil das BVer­fG die dage­gen gerichtete Ver­fas­sungs­beschw­erde nicht angenom­men hat…

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