Zinsloses Betriebsdarlehen an Ehegatten an Ehegatten: BVerfG ist am Zug

Ist ein zinslos­es Dar­lehen, das ein Ehe­gat­te dem anderen gewährt, um Verbindlichkeit­en seines Gewer­be­be­triebs zu tilgen, dem Betrieb­sver­mö­gen des Dar­lehen­snehmers zuzuord­nen und mit 5,5 % abzuzin­sen? Das will ein Unternehmer vom BVer­fG wis­sen. Er hat gegen eine für ihn ungün­stige Entschei­dung des BFH Ver­fas­sungs­beschw­erde ein­gelegt. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 04/2018

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Freibetrag für Betreuungsbedarf von Kindern: BFH stärkt die steuerlichen Rechte von Vätern

Lebt ein gemein­sames Kind getren­nt leben­der Eltern bei der Mut­ter und hält es sich auch beim Vater auf, ste­ht jedem Eltern­teil die Hälfte des Frei­be­trags für den Betreu­ungs- und Erziehungs- oder Aus­bil­dungs­be­darf zu. Der Vater kann den hälfti­gen Frei­be­trag ins­beson­dere dann für sich beanspruchen, wenn sein zeitlich­er Betreu­ungsan­teil im Jahr bei min­destens zehn Prozent liegt.…

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Entschädigung wegen Verstoßes gegen das AGG: In diesen Fällen darf der Fiskus nicht zugreifen

Müssen Sie Entschädi­gun­gen, die Sie von einem Unternehmen bekom­men, weil dieses gegen das All­ge­meine Gle­ich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) ver­stoßen hat, ver­s­teuern? Diese Frage hat die OFD Nor­­drhein-West­­­falen beant­wortet. Die Grun­dregeln des AGG Ziel des AGG ist es, Benachteili­gun­gen aus Grün­den der Rasse, der eth­nis­chen Herkun­ft, des Geschlechts, der Reli­gion bzw. der Weltan­schau­ung, ein­er Behin­derung, des Alters oder…

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Scheidung: Finanzamt nimmt Ausgleichszahlungen bei Versorgungsausgleich ins Visier

Bei ein­er Schei­dung eini­gen sich Part­ner in der Regel darauf, einen Ver­sorgungsaus­gle­ich durchzuführen. Der Bun­desrech­nung­shof hat jet­zt ermit­telt, dass der Ver­sorgungsaus­gle­ich oft fehler­haft behan­delt wurde und dem Fiskus dadurch Steuern ent­gan­gen sind. Fol­glich wer­den Steuer­fälle mit Ver­sorgungsaus­gle­ich kün­ftig beson­ders kri­tisch geprüft. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 04/2018

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Finanzamt hat Arbeitslohn falsch berücksichtigt: Wann darf es Steuerbescheide ändern?

Hat das Finan­zamt in Steuerbeschei­den, die Ihnen vor dem 01.01.2017 zuge­gan­gen sind, den Arbeit­slohn zu niedrig fest­ge­set­zt, darf es Steuerbeschei­de nicht ein­fach zu Ihren Ungun­sten ändern. Das lehrt eine Entschei­dung des BFH. Anders sieht es bei Einkom­men­steuerbeschei­den aus, die Ihnen ab dem 01.01.2017 zuge­gan­gen sind. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 04/2018

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Nachträgliche Schuldzinsen: Auf die Verwendung des Veräußerungserlöses kommt es an

Verkaufen Sie eine ver­mi­etete Immo­bilie und reicht der Erlös nicht aus, um das Immo­bilien­dar­lehen voll­ständig zu tilgen, kön­nen Sie die “übrig gebliebe­nen” Schuldzin­sen prinzip­iell als nachträgliche Wer­bungskosten bei den Einkün­ften aus Ver­mi­etung und Ver­pach­tung gel­tend machen. Das set­zt aber voraus, das Sie den Veräußerungser­lös richtig ver­wen­det haben. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 04/2018

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