Die Dienstwagen-Urteile des BFH: So holen Sie jetzt zuviel gezahlte Lohnsteuer zurück

Der BFH hat eine Ungle­ich­be­hand­lung bei der Dienst­wa­genbesteuerung been­det. Nach sein­er Auf­fas­sung müssen sich auch bei der Ein-Prozent-Regelung PKW-Kosten, die der Arbeit­nehmer selb­st trägt, bei ihm steuer­min­dernd auswirken. Bish­er war das nur bei der Fahrten­buch­meth­ode der Fall. Erfahren Sie nicht nur, was der BFH entsch­ieden hat, son­dern auch, wie Sie sich für die Pri­vat­nutzung des…

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Zugbegleiterin hat keine regelmäßige Arbeitsstätte

Eine Zug-Ser­vicemi­­tar­bei­t­erin, die ihren Dienst täglich am sel­ben Bahn­hof begin­nt und been­det, hat dort nach der bis 2013 gel­tenden Recht­slage keine regelmäßige Arbeitsstätte, weil sie ihre Haupt­tätigkeit im Zug erbringt. Das hat das FG Rhein­­land-Pfalz entsch­ieden. Die Zug-Ser­vicemi­­tar­bei­t­erin habe in den Zügen eine Auswärt­stätigkeit aus­geübt. Die Fahrten zwis­chen Woh­nung und Bahn­hof seien daher keine Fahrten…

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Leiharbeitnehmer: So wahren sie ihre Chance auf den höchstmöglichen Werbungskostenabzug

Wird ein Lei­har­beit­er “bis auf Weit­eres” ein­er betrieblichen Ein­rich­tung des Entlei­hers zugewiesen, heißt das nicht, dass die Zuord­nung unbe­fris­tet ist. Die Ein­rich­tung des Entlei­hers wird nicht zu ersten Tätigkeitsstätte des Lei­har­beit­ers. Das hat das FG Nieder­sach­sen entsch­ieden. Weil es sich damit gegen die Ansicht der Finanzver­wal­tung wen­det, muss nun der BFH entschei­den. Quelle: WISO SSP

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Streifenpolizist: Abzug von Verpflegungsmehraufwand hängt von dienstlicher Vereinbarung ab

Kann ein Streifen­polizist Verpfle­gungsmehraufwand als Wer­bungskosten gel­tend machen oder schei­det die Verpfle­gungspauschale bei Streifen­polizis­ten generell aus? 1. Wache ist erste Tätigkeitsstätte Ist der Streifen­polizist ein­er ersten Tätigkeitsstätte zuge­ord­net, und beträgt die Dauer zwis­chen dem Ver­lassen und der Wiederkehr an der Polizeis­ta­tion nicht mehr als acht Stun­den, schei­det ein Wer­bungskosten­abzug für die Verpfle­gungspauschale von zwölf Euro…

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§ 35a EStG: Leistungen des Schlüsseldienstes sind begünstigt

Der Par­la­men­tarische Staatssekretär im BMF, Dr. Michael Meis­ter, hat in ein­er verk­lausulierten Antwort auf die Anfrage des Abge­ord­neten Richard Pit­ter­le (DIE LINKE) zum Aus­druck gebracht, dass Leis­tun­gen eines Schlüs­sel­dien­stes für die Öff­nung der Woh­nungstüre nach § 35a EStG begün­stigte Handw­erk­er­leis­tun­gen darstellen. Das BMF ver­tritt damit eine andere Auf­fas­sung als die Finanzver­wal­tung generell. Quelle: WISO SSP

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Doppelte Nutzung = doppelter Werbungskostenabzug

Die neue BFH-Recht­sprechung bezieht sich auf die Fälle, bei denen zwei Steuerzahler bei ihrem Arbeit­ge­ber keinen anderen Arbeit­splatz haben und bei­de gemein­sam ein häus­lich­es nutzen. Bish­er durften bei­de ins­ge­samt nur Wer­bungskosten von bis zu 1.250 Euro im Jahr als Wer­bungskosten abziehen (=objek­t­be­zo­gene Ermit­tlung der Wer­bungskosten). diese objek­t­be­zo­gene Ermit­tlung hat der BFH ad acta gelegt. Die…

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