Steueranrechnung trotz Zuschuss eines Energieversorgers?

Steuer­an­rech­nung trotz Zuschuss eines Energiev­er­sorg­ers? Ein Leser fragt: Unsere Energiev­er­sorg­er (eine AG) gewährt uns einen Zuschuss, wenn wir uns eine neue Heizung kaufen. Han­delt es sich um einen — für die Steuer­an­rech­nung nach § 35a EStG schädlichen — Zuschuss im Sinne des § 35a Abs. 3 EStG? Antwort: Nein. Der Zuschuss ist für die Steuer­an­rech­nung…

Details

Befristeter Nießbrauch: Überschusserzielungsabsicht wird bei Fremdvermietung unterstellt

Befris­teter Nießbrauch: Über­schusserzielungsab­sicht wird bei Fremd­ver­mi­etung unter­stellt Schenken Eltern ihrem Kind eine Immo­bilie und behal­ten sich befris­tet für die näch­sten fünf Jahre einen Nießbrauch für die Ver­mi­etung­seinkün­fte zurück, darf das Finan­zamt trotz der zeitlichen Befris­tung des Nießbrauchs nicht generell von ein­er fehlen­den Über­schusserzielungsab­sicht aus­ge­hen und alle Ver­mi­etungsver­luste steuer­lich unterge­hen lassen. Zumin­d­est bei Ver­mi­etung an fremde…

Details

Hausverkauf in Raten an Kinder: Gegen Zinsbesteuerung wehren

Hausverkauf in Rat­en an Kinder: Gegen Zins­besteuerung wehren Verkaufen Eltern ihrem Nach­wuchs eine Immo­bilie in Rat­en, darf das Finan­zamt unter­stellen, dass es sich bei der Kauf­preis­stun­dung um ein verzinslich­es Dar­lehen der Eltern han­delt. In den Kauf­preis­rat­en steckt dem­nach ein Zin­san­teil, den die Eltern ver­s­teuern müssen. Und zwar selb­st dann, wenn über­haupt keine Dar­lehensvere­in­barung getrof­fen wurde,…

Details

Management-Beteiligungsprogramme: Einkünfte sind nicht automatisch Arbeitslohn

Man­age­ment-Beteili­gung­spro­gramme: Einkün­fte sind nicht automa­tisch Arbeit­slohn In vie­len Unternehmen ist es gängige Prax­is, dass sich Führungskräfte am Erfolg des Unternehmens beteili­gen dür­fen oder sollen. Doch wie sind Einkün­fte aus solchen Man­age­ment­beteili­gun­gen steuer­lich zu beurteilen? Waren ver­traglich konkrete “Leaver-Regelun­­gen” vere­in­bart, ging das Finan­zamt von Arbeit­slohn aus. Dem hat der BFH jet­zt wider­sprochen. Quelle: WISO SSP Aus­gabe…

Details

BFH gibt neue Berechnungsgrundsätze vor

BFH gibt neue Berech­nungs­grund­sätze vor Der BFH hat jet­zt klargestellt, dass die Finanzämter die zumut­bare Belas­tung seit Jahrzehn­ten falsch berech­nen. Leist man die Vorschrift in § 33 Abs. 3 S. 1 EStG genau, muss näm­lich ein mehrstu­figes Berech­nungsver­fahren durchge­führt wer­den. Danach darf nur noch der Teil des Gesamt­be­trags der Einkün­fte, der den in der Tabelle…

Details

Renovierung vor Kind-Vermietung: An 66 Prozent-Grenze denken

Ren­ovierung vor Kind-Ver­mi­etung: An 66 Prozent-Gren­ze denken Ren­ovieren Sie eine Immo­bilie, bevor Sie sie an einen Ange­höri­gen ver­bil­ligt ver­mi­eten, kön­nen Sie die Kosten nur in voller Höhe als vor­weggenommene Wer­bungskosten abset­zen, wenn die Miete min­destens 66 Prozent der ort­süblichen Miete beträgt. Etwas anderes gilt nur dann, wenn Sie nach­weisen, dass Sie bei Vor­nahme der Erhal­tungsaufwen­dun­gen…

Details

Bonusprogramm: Nur Papierbestätigung der KV sichert Ihnen den vollen Sonderausgabenabzug

Bonus­pro­gramm: Nur Papierbestä­ti­gung der KV sichert Ihnen den vollen Son­der­aus­gaben­abzug Min­dert die Zahlung aus einem Bonus­pro­gramm der Ver­sicherung Ihren Son­der­aus­gaben­abzug für Beiträge zur Kranken­ver­sicherung? Diese Frage kann nur die Ver­sicherung selb­st beant­worten. Deshalb prüfen Ver­sicherun­gen ihre Bonus­pro­gramme und informieren die Ver­sicherten darüber, wie diese steuer­lich zu behan­deln sind. Stellt sich her­aus, dass das Finan­zamt Ihnen…

Details

Praxis-Check: Hat ein Postzusteller eine erste Tätigkeitsstätte?

Prax­is-Check: Hat ein Postzusteller eine erste Tätigkeitsstätte? Hat ein Post­bote in der Post­sortier­sta­tion eine erste Tätigkeitsstätte oder nicht? Diese Frage hat ein Leser an die Redak­tion herange­tra­gen. SSP macht den Prax­is-Check. Frage: In unser­er Prax­is haben wir bei Postzustellern immer wieder Prob­leme. Die Finanzämter set­zen ein­fach die Post­sortier­sta­tion als erste Tätigkeitsstätte fest, obwohl die Postzusteller…

Details

Vorzeitig angeforderte ESt-Erklärung muss begründet werden

Vorzeit­ig ange­forderte ESt-Erk­lärung muss begrün­det wer­den Wird die Steuer­erk­lärung von einem Steuer­ber­ater oder Lohn­s­teuer­hil­fevere­in erstellt, ver­längert sich die Abgabefrist auf den 31.12. Dem Finan­zamt bleibt es aber vor­be­hal­ten, die Erk­lärung früher anzu­fordern. Bedin­gung für den BFH: Es begrün­det die Ermes­sungsentschei­dung detail­liert. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 07/2017

Details

Negative Einkünfte des Erblassers können auf Erben übergehen

Neg­a­tive Einkün­fte des Erblassers kön­nen auf Erben überge­hen Nor­maler­weise darf ein Erbe steuer­lich nicht aus­geglich­ene Ver­luste des Erblassers nicht in sein­er eige­nen Steuer­erk­lärung ver­rech­nen (SSP 6/2017, Seite 14). Eine Aus­nahme gilt für das FG Düs­sel­dorf, wenn die Ver­luste aus der Ver­mi­etung ein­er Immo­bilie an Drittstaat­en her­rühren. Let­ztlich entschei­den muss aber der BFH. Quelle: WISO SSP

Details