Steueranrechnung für Ausbau-/erschließungsbeiträge

Steuer­an­rech­nung für Aus­bau-/er­schließungs­beiträge Ein Prob­lem­bere­ich ist die Steuer­an­rech­nung für Aus­bau- bzw. Erschließungs­beiträge beim Straße­naus­bau. Das FG Nürn­berg hat­te einem Steuerzahler im Gegen­satz zum FG Berlin (Urteil vom 15.04.2015, Az. 11 K 11018/15) die Steuer­an­rech­nung für Handw­erk­er­leis­tun­gen zuge­sprochen, weil der Begriff “im” Haushalt räum­lich-funk­­tion­al auszule­gen ist (FG Nürn­berg, Urteil vom 24.06.2015, Az. 7 K 1356/14, Abruf-Nr.…

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Pflegekosten: Abzug auch für nicht qualifizierte Pflegekräfte

Pflegekosten: Abzug auch für nicht qual­i­fizierte Pflegekräfte Steuerzahler, die sich zu Hause pfle­gen lassen, kön­nen Aufwen­dun­gen auch dann als außergewöhn­liche Belas­tung abziehen, wenn die Pflege von ein­er Per­son erledigt wird, die über keine entsprechende Qual­i­fika­tion ver­fügt. Das hat das FG Baden-Würt­tem­berg klargestellt. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 10/2016

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Behindertenpauschbetrag

Behin­derten­pausch­be­trag Neue Pflegestufen 4 und 5 sind gle­ichbe­deu­tend mit Merkze­ichen “H” Für Steuerzahler, die blind (Merk­mal Bl) oder hil­f­los (Merk­mal H) sind, sieht § 33b EStG einen Behin­derten­pausch­be­trag von 3.700 € vor. Das BMF hat jet­zt mit­geteilt, dass die mit der Pflegere­form ab 01.01.2017 einge­führten neuen Pflegestufen 4 und 5 dem Merkze­ichen “H” entsprechen (BMF,…

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Erwerbsobliegenheit”: Muss das Kriterium immer vorliegen?

Erwerb­sobliegen­heit”: Muss das Kri­teri­um immer vor­liegen? Das Erwer­b­­sobliegen­heits-Kri­­ter­i­um muss auch in Deutsch­land geprüft wer­den. Unter­halt­sleis­tun­gen sind nur dann abset­zbar, wenn fest­ste­ht, dass die unter­hal­tene Per­son alles getan hat, um mit ihrer eige­nen Arbeit­skraft ihren Leben­sun­ter­halt zu bestre­it­en. Diese Mei­n­ung ver­tritt das FG Nieder­sach­sen. Weil es damit der steuerzahler­fre­undlicheren Auf­fas­sung der Finanzver­wal­tung wider­spricht, liegt der Ball…

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Finanz- bzw. Steuerinspektoranwärter:

Finanz- bzw. Steuerin­spek­toran­wärter: Haben Eltern Anspruch auf den Aus­bil­dungs­frei­be­trag? Eltern von Kindern, die bei der Finanzver­wal­tung zum Finanz- bzw. Steuerin­spek­toran­wärter aus­ge­bildet wer­den, ste­ht für Aus­bil­dungsab­schnitte, die im Block­un­ter­richt an ein­er Lan­des­fi­nanzschule stat­tfind­en, der Aus­bil­dungs­frei­be­trag nach § 33a Abs. 2 EStG zu. Das haben die SSP-Recherchen zur Frage eines Lesers ergeben. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 08/2016

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Bei Diabetes-Erkrankung an Behindertenpauschbetrag denken

Bei Dia­betes-Erkrankung an Behin­derten­pausch­be­trag denken Steuerzahler, die an Dia­betes lei­den, kön­nen sich beim Lan­desver­sorgungsamt einen Grad der Behin­derung bescheini­gen lassen, wenn die Krankheit sie beein­trächtigt. Das Sozial­gericht Karl­sruhe hat jet­zt klargestellt, dass bei Dia­betes mel­li­tus Typ 1, bei dem man bis zu sechs Mal täglich den Blutzuck­er messen und die Insulin­ab­gabe sit­u­a­tiv anpassen muss, ein…

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BVerfG muss klären: Kosten eines Mietrechtsstreits abziehbar?

BVer­fG muss klären: Kosten eines Mietrechtsstre­its abziehbar? Sind Aufwen­dun­gen für zivil­gerichtliche Auseinan­der­set­zun­gen wegen Stre­it­igkeit­en über die Beendi­gung von Mietver­hält­nis­sen und für die Prozessvertre­tung ein­er Neben­klage als außergewöhn­liche Belas­tung abzugs­fähig? Mit dieser Frage muss sich das BVer­fG befassen, nach­dem der vor dem BFH unter­legene Steuerzahler Ver­fas­sungs­beschw­erde gegen die BFH-Entschei­­dung erhoben hat. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 08/2016

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Unterstützung bedürftiger Personen — Neue Entwicklungen zur Ermittlung der Opfergrenze

Unter­stützung bedürftiger Per­so­n­en — Neue Entwick­lun­gen zur Ermit­tlung der Opfer­gren­ze Leis­ten Sie Unter­halt­szahlun­gen, dür­fen Sie diese als außergewöhn­liche Belas­tung abziehen. Das Finan­zamt min­dert den Abzugs­be­trag jedoch, wenn Ihnen dann selb­st nicht genü­gend Geld zum Leben übrig bleiben würde. Zur Frage, wie diese soge­nan­nte Opfer­gren­ze ermit­telt wird, gibt es ganz neue Entwick­lun­gen. Grund­sätze zu Unter­halt­szahlun­gen und…

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Disagio bei Immobilienfinanzierung: BFH definiert “marktüblich”

Dis­a­gio bei Immo­bilien­fi­nanzierung: BFH definiert “mark­tüblich” Finanziert ein Ver­mi­eter eine Immo­bilie über ein Dar­lehen, kann er ein Dis­a­gio im Jahr der Zahlung sofort als Wer­bungskosten abziehen, wenn es mark­tüblich ist. Der BFH hat jet­zt neu definiert, was “mark­tüblich” heißt, und damit der Finanzver­wal­tung kon­tra gegeben. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 08/2016

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