Abfindung: Fünftel-Regelung gilt auch bei Forderung des Arbeitnehmers nach Auflösungsvertrag

Erhält ein Arbeit­nehmer eine Abfind­ung, weil sein Dien­stver­hält­nis vorzeit­ig been­det wurde, besteuert das Finan­zamt die Abfind­ung unter Umstän­den nur nach der gün­sti­gen Fün­f­­tel-Regelung. Eine Voraus­set­zung war bish­er, dass das Dien­stver­hält­nis auf Ver­an­las­sung des Arbeit­ge­bers been­det wurde. Der BFH entsch­ied jet­zt aber, dass die Fün­f­­tel-Regelung auch greift, wenn der Arbeit­nehmer die Auflö­sung inkl. Abfind­ung fordert. Quelle:…

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Wegen Tod des Mieters erforderliche Renovierung: BFH entscheidet auf Herstellungskosten

Für die Einord­nung von Aufwen­dun­gen als anschaf­fungsna­he Her­stel­lungskosten oder Erhal­tungsaufwen­dun­gen ist es uner­he­blich, ob diese für Sie als Ver­mi­eter unvorherse­hbar waren. Deshalb kön­nen Sie auch Mod­ernisierungskosten, die inner­halb von 3 Jahren nach dem Kauf der Immo­bilie ent­standen sind und ihre Ursache darin haben, dass ein von Ihnen “über­nommen­er” Mieter ver­stor­ben ist, nicht als Erhal­tungsaufwen­dun­gen gel­tend…

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Vermietung an Angehörige: Wann Sie einen Mietzuschlag für Möblierung ansetzen müssen

Wenn Sie eine Immo­bilie oder Woh­nung an nahe Ange­hörige ver­mi­eten, müssen Sie min­destens 66 Prozent der ort­süblichen Miete ver­lan­gen, damit Sie die Wer­bungskosten voll abziehen kön­nen. Bleiben Sie darunter, gewährt das Finan­zamt nur einen anteili­gen Abzug. Ist die Woh­nung schon möbliert, müssen Sie bei der 66-Prozent-Gren­ze einen Miet­zuschlag für die Möblierung kalkulieren. Aber nur dann,…

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Einzelveranlagung: Kann der Behindertenpauschbetrag jedem zur Hälfte zugeteilt werden?

Nutzen Eheleute die Einzelver­an­la­gung, kön­nen sie beantra­gen, dass Son­der­aus­gaben, außergewöhn­liche Belas­tun­gen und die Steuer­an­rech­nung nach § 35a EStG jedem Ehe­gat­ten zur Hälfte zuge­ord­net wer­den. Für Pausch- und Frei­be­träge wie z. B. den Behin­derten­pausch­be­trag gilt das bish­er lei­der nicht. Ob das so richtig ist, muss der BFH entschei­den. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 04/2017

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Unterstützung bedürftiger Personen: Positives BFH-Urteil zur Ermittlung der Opfergrenze

Leis­ten Sie Unter­halt­szahlun­gen, dür­fen Sie diese als außergewöhn­liche Belas­tung abziehen. Das Finan­zamt min­dert den Abzugs­be­trag jedoch, wenn Ihnen dann selb­st nicht genü­gend Geld zum Leben übrig bleiben würde. Der BFH hat jet­zt eine erfreuliche Entschei­dung getrof­fen, wie diese Opfer­gren­ze ermit­telt wird. SSP bringt Sie auf den Stand der Dinge. Grund­sätze zu Unter­halt­szahlun­gen und Opfer­gren­ze Unter­halt­sleis­tun­gen…

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Gilt Vorläufigkeitsvermerk für das neue BFH-Urteil?

Haben Sie in den Vor­jahren keine außergewöhn­liche Belas­tung gel­tend gemacht, weil Ihre zumut­bare Belas­tung höher war als die Aufwen­dun­gen, die Sie selb­st getra­gen haben, soll­ten Sie das nach­holen. Berufen Sie sich darauf, dass die Steuerbeschei­de der ver­gan­genen Jahre hin­sichtlich der zumut­baren Belas­tung nach § 165 AO vor­läu­fig ergan­gen sind (BMF, Schreiben vom 20.01.2017, Az. IV

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Doppelte Haushaltsführung: FG Düsseldorf kanzelt BMF wegen 1.000-Euro-Grenze ab

Seit dem 01.01.2014 dür­fen Sie bei ein­er dop­pel­ten Haushalts­führung für Unterkun­ft­skosten nur noch max­i­mal 1.000 Euro im Monat als Wer­bungskosten anset­zen. Zu diesen Unterkun­ft­skosten rech­net das BMF auch die Kosten für Ein­rich­tung und Haus­rat. Dem ist jet­zt das FG Düs­sel­dorf ent­ge­genge­treten. Solche Kosten sind nach dessen Auf­fas­sung zusät­zlich bei der dop­pel­ten Haushalts­führung abzugs­fähig. Die 1.000-Euro-Grenze…

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Unterhalt: Verfassungsbeschwerde gegen Anrechnung von Beiträgen zur RV und ALV

Der BVer­fG muss entschei­den, ob auch Beiträge zu Renten- und Arbeit­slosen­ver­sicherung, die eine unter­halts­berechtigte Per­son zahlt, zu deren Einkün­ften gehören und damit den Betrag min­dern, den die unter­stützende Per­son als außergewöhn­liche Belas­tung abziehen darf. Betrof­fene soll­ten sich auf den Muster­prozess berufen und um Ruhen des Ver­fahrens bit­ten. Quelle: WISO Steuer­Brief 12/2015

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