Erhöhungsbetrag bei Unterhaltsleistungen: Kein Nachweis nötig

Unter­stützen Sie bedürftige Per­so­n­en, kön­nen Sie im Jahr 2015 bis zu 8.472 € (2014: 8.354 €) als außergewöhn­liche Belas­tung abziehen. Dieser Höch­st­be­trag erhöht sich noch um Beiträge zur Basiskranken- und Pflegev­er­sicherung der Per­son, die Sie unter­stützen. Und zwar ohne dass Sie nach­weisen müssen, dass Sie die diese Beitragszahlun­gen finanziell tra­gen. Das hat die OFD Nor­­drhein-West­­­falen…

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Unterhalt an Kinder im Kosovo: Vergebliche Jobsuche nachweisen

Unter­halt­szahlun­gen an ein volljähriges Kind im Koso­vo sind nur dann als außergewöhn­liche Belas­tun­gen abzugs­fähig, wenn der Unter­halt­sleis­tende konkret dar­legt, welche verge­bliche Anstren­gun­gen das Kind unter­nom­men hat, Arbeit zu find­en. Dass die Arbeit­slosigkeit im Koso­vo bekan­nter­maßen sehr hoch ist, berechtigt nicht, gerin­gere Anforderun­gen an den Nach­weis zu stellen, dass das Kind sein­er Erwerb­sobliegen­heit vol­lum­fänglich nachgekom­men ist.…

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Ex-Patriates in Begleitung der Familie

Bei einem Arbeit­nehmer, der ins Aus­land entsandt wird, seine Woh­nung in Deutsch­land behält und hierzu­lande noch Einkün­fte bezieht, besteuert das Finan­zamt die aus­ländis­chen Arbeit­nehmereinkün­fte nach dem Pro­gres­sionsvor­be­halt. Diese aus­ländis­chen Einkün­fte kann der Arbeit­nehmer um steuer­freien Arbeit­slohn und Wer­bungskosten kürzen. Begleit­en ihn Ange­hörige während der Entsendung, darf er Über­nach­tungskosten nicht in voller Höhe abziehen, son­dern nur…

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Umzugskostenpauschale

50 Prozent — “Häu­figkeit­szuschlag” nicht bei jedem Umzug? Es ist wed­er von der Finanzver­wal­tung noch von der Recht­sprechung gek­lärt, wann Sie den 50-prozen­ti­­gen Häu­figkeit­szuschlag bei der Umzugskosten­pauschale gel­tend machen kön­nen. Die Ten­denz geht dahin, ihn zu ver­weigern, wenn der erste Umzuf im Fünf-Jahres-Zeitraum aus Anlass des Beruf­se­in­stiegs erfol­gt war. In Stein gemeißelt ist das aber…

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Typische Anwendungsfälle aus der Praxis

Typ­is­che Fälle aus der Prax­is zeigen, wann Sie von § 129 AO Gebrauch machen kön­nen: Beispiel Dop­pelte Haushalts­fühung: Ein Arbeit­nehmer mit dop­pel­ter Haushalts­führung bemerkt ein Jahr nach Erhalt seines Steuerbeschei­ds, dass er auf­grund eines Eingabefehlers in sein­er Steuer­soft­ware die Miete für die Zweit­woh­nung nur für einen Monat eingegeben hat. Aus den ein­gere­icht­en Unter­la­gen war jedoch…

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Familienverträge

Mehrgen­er­a­tio­nen­haushalt: Die richtige Strate­gie bringt erkleck­liche Steuer­erspar­nisse Pla­nen Sie den Kauf bzw. den Bau eines Mehrfam­i­lien­haus­es, in dem drei Gen­er­a­tio­nen Ihrer Fam­i­lie leben sollen, bringt das nicht nur Vorteile im All­t­ag. Der Mehrgen­er­a­tio­nen­haushalt bietet bei opti­maler Vor­bere­itung und Gestal­tung auch enorme Steuer­vorteile. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 03/2016

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Haushaltsnahe Dienstleistungen: Schulverpflegung?

Wird ein Kind in der Schule erpflegt, kön­nen die Eltern für die Kosten keine Steuer­an­rech­nung für haushalt­sna­he Dien­stleis­tun­gen nach § 35a Abs. 2 EStG abziehen. Das FG Sach­sen begrün­det das damit, dass Verpfle­gungskosten zum einen mit dem Kinder­frei­be­trag abge­golten sind und dass — zum zweit­en — kein funk­tionaler Zusam­men­hang zum Pri­vathaushalt beste­ht (FG Sach­sen, Urteil…

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