Renovierung vor Kind-Vermietung: An 66 Prozent-Grenze denken

Ren­ovieren Sie eine Immo­bilie, bevor Sie sie an einen Ange­höri­gen ver­bil­ligt ver­mi­eten, kön­nen Sie die Kosten nur in voller Höhe als vor­weggenommene Wer­bungskosten abset­zen, wenn die Miete min­destens 66 Prozent der ort­süblichen Miete beträgt. Etwas anderes gilt nur dann, wenn Sie nach­weisen, dass Sie bei Vor­nahme der Erhal­tungsaufwen­dun­gen zunächst die Absicht gehabt haben, die Woh­nung…

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Bonusprogramm: Nur Papierbestätigung der KV sichert Ihnen den vollen Sonderausgabenabzug

Min­dert die Zahlung aus einem Bonus­pro­gramm der Ver­sicherung Ihren Son­der­aus­gaben­abzug für Beiträge zur Kranken­ver­sicherung? Diese Frage kann nur die Ver­sicherung selb­st beant­worten. Deshalb prüfen Ver­sicherun­gen ihre Bonus­pro­gramme und informieren die Ver­sicherten darüber, wie diese steuer­lich zu behan­deln sind. Stellt sich her­aus, dass das Finan­zamt Ihnen die Son­der­aus­gaben unzuläs­sig gekürzt hat, müssen Sie aber selb­st aktiv…

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Praxis-Check: Hat ein Postzusteller eine erste Tätigkeitsstätte?

Hat ein Post­bote in der Post­sortier­sta­tion eine erste Tätigkeitsstätte oder nicht? Diese Frage hat ein Leser an die Redak­tion herange­tra­gen. SSP macht den Prax­is-Check. Frage:In unser­er Prax­is haben wir bei Postzustellern immer wieder Prob­leme. Die Finanzämter set­zen ein­fach die Post­sortier­sta­tion als erste Tätigkeitsstätte fest, obwohl die Postzusteller dort nur die Post sortieren. Für das Sortieren…

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Negative Einkünfte des Erblassers können auf Erben übergehen

Nor­maler­weise darf ein Erbe steuer­lich nicht aus­geglich­ene Ver­luste des Erblassers nicht in sein­er eige­nen Steuer­erk­lärung ver­rech­nen (SSP 6/2017, Seite 14). Eine Aus­nahme gilt für das FG Düs­sel­dorf, wenn die Ver­luste aus der Ver­mi­etung ein­er Immo­bilie an Drittstaat­en her­rühren. Let­ztlich entschei­den muss aber der BFH. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 07/2017

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Spekulationsverluste bei Ratenzahlung: Vom BFH vorgegebene neue Rechenregeln beachten

Der BFH hat neue Rechen­regeln aufgestellt, wie sich Ver­luste auswirken, wenn Sie eine Immo­bilie inner­halb der zehn­jähri­gen Speku­la­tions­frist verkaufen und dabei Raten­zahlun­gen vere­in­baren. Stim­men Sie Zahlungsmodal­itäten darauf ab, um das steuer­lich beste Ergeb­nis zu erzie­len. So wirken sich Raten­zahlun­gen auf den Veräußerungsver­lust aus Nach Auf­fas­sung des BFH entschei­det der Zufluss des Veräußerungser­lös­es darüber, für welch­es…

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Spezialinternat für Kinder mit ADHS-Krankheit: Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung abziehbar?

Lei­den Kinder unter ein­er Aufmerk­samkeitsstörung (ADHS) und besuchen deshalb ein Inter­nat im Aus­land, sind diese Kosten nicht als Heil­be­hand­lung anzuken­nen, wenn vor dem Inter­nat­santritt wed­er ein Attest eines Amt­sarztes noch eine ärztliche Bescheini­gung eines Medi­zinis­chen Dien­stes vor­liegt. Der Abzug als außergewöhn­liche Belas­tung schei­det aus. Dieser Ansicht ist das FG Düs­sel­dorf (Urteil vom 14.03.2017, Az. 13…

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Soldaten: Rückzahlung von Ausbildungskosten wegen vorzeitig quittierten Dienstes sind Werbungskosten

Zeit­sol­dat­en, die bei der Bun­deswehr studiert haben, müssen dem Bund die Aus­bil­dungskosten erstat­ten, wenn sie ihren Dienst vorzeit­ig quit­tieren (BVer­wG, Urteile vom 12.04.2017, Az. 2 C 16.16, Abruf-Nr. 193895; 2 C 5.16; 2 C 8.16). Diese Rück­zahlun­gen sind als Wer­bungskosten bzw. Betrieb­saus­gaben abziehbar (BFH, Urteil vom 07.12.2005, Az. I R 34/05, Abruf-Nr. 061215; BFH, Urteil…

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Unterbringung im Heim: Setzt § 35a Küche im Zimmer voraus?

Wer in einem Senioren­wohn­heim für Pflege- und Betreu­ungsleis­tun­gen zahlen muss, kann dafür eine Steuer­an­rech­nung nach § 35a EStG gel­tend machen. Voraus­set­zung ist, dass die Räume im Pflege­heim als eigen­er Haushalt anzuse­hen sind. Das FG Hes­sen ver­langt dafür, dass in dem Raum oder Apparte­ment auch eine Kochgele­gen­heit vorge­hal­ten wird. Es hat aber die Revi­sion zum BFH

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Renovierung der Einbauküche: BMF gewährt Übergangsregelung

Stat­ten Sie eine ver­mi­etete Immo­bilie mit ein­er neuen Ein­bauküche aus, han­delt es sich nach der neuesten BFH-Recht­sprechung um ein ein­heitlich­es Wirtschaftsgut. Das BMF hat dieses ver­mi­eterungün­stige Urteil jet­zt abgemildert und gewährt bis ein­schließlich 2016 eine Über­gangsregelung. Sie dür­fen die Abschrei­bung nach der bish­eri­gen BFH-Recht­sprechung bemessen (BFH, Urteil vom 13.03.1990, Az. IX R 104/85, Abruf-Nr. 190519).…

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