Rabattfreibetrag: Auch Ruheständler sind steuerlich begünstigt

Sind Sie im Ruh­e­s­tand und erhal­ten von Ihrem ehe­ma­li­gen Arbeit­ge­ber ver­bil­ligt Waren oder Dien­stleis­tun­gen, ste­ht Ihnen der Rabat­tfrei­be­trag in Höhe von 1.080 € genau­so zu wie nor­malen Arbeit­nehmern. Das hat das FG München mit recht­skräftigem Urteil klargestellt. Den Frei­be­trag müssen Sie beantra­gen, wenn Sie Ihre Einkom­men­steuer­erk­lärung abgeben. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 10/2016

Details

Darf das Finanzamt eine Privatrente mit Abgeltungsteuer und Ertragsanteil besteuern?

Renten aus ein­er pri­vat­en Renten­ver­sicherung wer­den grund­sät­zlich mit dem Ertragsan­teil besteuert. So lautet zumin­d­est die The­o­rie. Han­delt es sich aber um eine Renten­ver­sicherung ohne Kap­i­tal­wahlrecht, die ab dem 01.01.2007 abgeschlossen wor­den und auf eine bes­timmte Laufzeit begren­zt ist, unter­liegt die Rente daraus der Abgel­tung­s­teuer. Eine Dop­pelbesteuerung ist aber auf jeden Fall unzuläs­sig. Quelle: WISO SSP

Details

Die Grundsätze zur Besteuerung der Verhinderungspflege

Die Grund­sätze, wie Ein­nah­men aus der Ver­hin­derungspflege besteuert wer­den, find­en sich in Ver­wal­tungsan­weisun­gen der OFD Frank­furt am Main (Ver­fü­gung vom 12.07.2013, Az. S 2342 A — 75 — St 213, Abruf-Nr. 133251) und der OFD Magde­burg. Let­ztere weist darauf hin, dass die Grund­sätze auf Bund-Län­der-Ebene erörtert wur­den. Sie sind also von allen Finanzämtern bun­desweit anzuwen­den…

Details

Immobilie: Nutzungsänderung führt nicht generell zu nachträglichen Herstellungskosten

Wer­den Aus­gaben getätigt, auf­grund der­er sich Nutzung und/oder Funk­tion ein­er Immo­bilie ändern, stellen diese keine sofort abziehbaren Erhal­tungsaufwen­dun­gen dar, son­dern steuer­lich ungün­stigere nachträgliche Her­stel­lungskosten. Diese fest­ge­fügte Mei­n­ung der Finanzver­wal­tung ist durch eine recht­skräftige Entschei­dung des FG Mün­ster ins Wanken ger­at­en. Der Fall vor dem FG Mün­ster Im konkreten Fall hat­te ein Immo­bilieneigen­tümer drei Ein­heit­en in…

Details

BFH: Zwei Jahre ununterbrochener Freiwilligendienst im Ausland lässt Kindergeldanspruch entfallen

Eltern haben für ihr Kind keinen Kindergel­danspruch mehr, wenn es zwei Jahre unun­ter­brochen einen Frei­willi­gen­di­enst in Ameri­ka leis­tet (Mis­sion­ars­di­enst). Denn das Kind hat in diesem Fall keinen Wohn­sitz mehr in Deutsch­land (BFH, Urteil vom 13.07.2016, Az. XI R 8/15, Abruf-Nr. 189238) Quelle: WISO SSP Aus­gabe 11/2016Eltern haben für ihr Kind keinen Kindergel­danspruch mehr, wenn es…

Details

BFH: Erstattete Krankenversicherungsbeiträge mindern den Sonderausgabenabzug

Erstat­tete Beiträge zur Basiskranken- und Pflegev­er­sicherung sind mit den in dem­sel­ben Ver­an­la­gungs­jahr gezahlten Beiträ­gen zu ver­rech­nen. Es kommt dabei nicht darauf an, ob und in welch­er Höhe der Steuerpflichtige die erstat­teten Beiträge im Jahr ihrer Zahlung steuer­lich abziehen kon­nte (BFH, Urteile vom 06.07.2016, Az. X R 6/14 und X R 22/14, Abruf-Nr. 189231 und 189214;…

Details

Bei Behinderung ist die Kilometerpauschale von 0,30 € kein absolutes Limit

Sind Sie auf­grund Ihrer Behin­derung außer­halb Ihres Haushalts auf einen PKW angewiesen, kön­nen Sie neben dem Behin­derten-Pausch­be­­trag Fahrtkosten für Pri­vat­fahrten von bis zu 15.000 km pro Jahr als außergewöhn­liche Belas­tung gel­tend machen. Ein Manko dieser Regelung ist, dass pro Kilo­me­ter max­i­mal Kosten von 0,30 € anerkan­nt wer­den. Eine Entschei­dung des FG Hes­sen kön­nte hier für…

Details

Betriebsveranstaltung mit privaten und beruflichen Gästen: OFD NRW klärt ertragsteuerliche Behandlung

Nimmt an ein­er Betrieb­sver­anstal­tung die nicht angestellte Ehe­frau des Unternehmers teil und dür­fen die übri­gen Mitar­beit­er keine Begleit­per­son mit­brin­gen, dür­fen die auf die Ehe­frau ent­fal­l­en­den Kosten nicht als Betrieb­saus­gabe abge­zo­gen wer­den. Diese und weit­ere Infor­ma­tio­nen zur ertrag­s­teuer­lichen Behand­lung von Betrieb­sver­anstal­tun­gen hat die OFD NRW zusam­mengestellt (OFD NRW, Kurz­in­for­ma­tion vom 21.09.2016, Abruf-Nr. 189285). Quelle: WISO SSP

Details

Grenzgänger: BFH-Urteile steigern Differenzkindergeld

Leben und arbeit­en Eltern in ver­schiede­nen EU-Län­dern oder in Liecht­en­stein, Nor­we­gen, Island oder der Schweiz, bes­tim­men ver­schiedene Verord­nun­gen, dass sie als Gren­zgänger grund­sät­zlich im Beschäf­ti­gungs­land Anspruch auf Fam­i­lien­leis­tun­gen haben. Sind diese Leis­tun­gen niedriger als im Wohn­sitzs­taat, zahlt der Wohn­sitzs­taat den Unter­schieds­be­trag — das Dif­feren­zkindergeld. Der BFH hat jet­zt neue Berech­nungsregeln aus­gegeben, die zu einem höheren…

Details