Aktuelle Meldungen rund um die Steuer

Hier finden Sie News zum Steuerrecht, zu steuerlichen Fragen beim Elterngeld etc. - nach Kategorien und Datum sortiert. Sie können die Artikel per Stichwort oder nach Kategorie und Datum kombiniert aufrufen.

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NZB beim BFH: Ist Sonderzahlung für vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses begünstigt?

Sind Zahlungen des Arbeitgebers, die Arbeitnehmer für die vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses neben der regulären Abfindung erhalten, eine steuerbegünstigte Entschädigung nach § 34 Abs. 1 EStG? Diese Frage lässt eine Steuerzahlerin mittels einer Nichtzulassungsbeschwerde vom BFH klären.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:44 Kategorie:Sonstiges
BFH ist am Zug: Wann liegt ein weiträumiges Tätigkeitsgebiet vor?

In der Praxis stellt sich die Frage, welche Personen in einem weiträumigen Tätigkeitsgebiet tätig sind und somit Verpflegungsmehraufwand als Werbungskosten gelten machen können. Der BFH muss diese Frage bei einem Werkslokführer klären. Von seiner Definition profitieren werden aber auch andere Personengruppen.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:42 Kategorie:Steuerrecht
Einzelveranlagung: Es gibt Neues zur Aufteilung von Frei- und Pauschbeträgen bei Ehegatten

Ehegatten, die sich einzeln veranlagen lassen, können beantragen, dass der Behinderten-Pauschbetrag eines Ehegatten jedem der Ehegatten zur Hälfte zugeordnet wird.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:35 Kategorie:Steuerrecht
BFH erlaubt Zusammenveranlagung nach erfolgter Einzelveranlagung

Beantragen Eheleute, bei denen die Voraussetzungen für eine Zusammenveranlagung vorliegen, trotzdem die Einzelveranlagung, können sie sich unter bestimmten Umständen später noch entscheiden, sich zusammen veranlagen zu lassen.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:31 Kategorie:Steuerrecht
KV- und PV-Beiträge des Kindes als Sonderausgaben der Eltern: Fragen zum BFH-Urteil

Eltern dürfen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, die ein Kind zahlt, für das die Eltern noch Kindergeld beziehen, wie eigene Sonderausgaben geltend machen. Das setzt aber voraus, dass die Eltern ihrem Kind diese Abzüge in bar erstatten und das Kind noch unterhaltsberechtigt ist.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:22 Kategorie:Sonstiges
Verkauf des Eigenheims: Veräußerungskosten absetzbar?

Verkaufen Sie Ihr Eigenheim, um mit dem Geld den Kauf einer vermieteten Immobilie zu finanzieren, können Sie die Veräußerungskosten als Werbungskosten bei der vermieteten Immobilie geltend machen. Diese Meinung vertritt das FG Köln. Letztlich entscheiden muss aber der BFH.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:15 Kategorie:Sonstiges
Bahncard 100: So bleibt sie bei Arbeitnehmern steuerfrei

Eine Bahncard 100 kann beim Arbeitnehmer selbst dann steuerfrei bleiben, wenn er sie privat oder für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte nutzt. Das hat die Bundesregierung klargestellt und damit eine Verfügung der OFD Frankfurt bestätigt.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 12:07 Kategorie:Sonstiges
Kinder in Vollzeitpflege: So werden Gelder von Sozialträgern steuerlich behandelt

Haben Sie ein krankes bzw. behindertes Kind, das in Vollzeitpflege, einer Tagesgruppe oder einer sonstigen Wohnform betreut wird? Dann können Sie in einem ausführlichen BMF-Schreiben nachlesen, wie Gelder, die Sie nach Vorschriften des Sozialgesetzbuchs bekommen, einkommensteuerlich behandelt werden (BMF, Schreiben vom 22.10.2018, Az. IV C 3 - S 2342/07/0001:138, Abruf-Nr. 205430).

Quelle: WISO SSP Ausgabe 12/2018

Erstellt von: Redakteur am 04.12.2018 11:23
Baukindergeld: Antwort auf 3 Praxisfragen zur neuen Eigenheimzulage

Seit dem 18.09.2018 können Familien mit Kindern unter bestimmten Voraussetzungen einen Antrag auf Baukindergeld stellen. Um möglichst viel Baukindergeld zu bekommen, ist ein _Mix aus Steuer- und Lebensplanung notwendig (SSP 10/2018, Seite 18). 3 Fragen harrten bisher zum neuen Baukindergeld einer Antwort. SSP hat sie der KfW entlockt.

Auch Großeltern können profitieren

Versorgen und betreuen Großeltern ihre Enkel überwiegend in ihrem Haushalt und haben dadurch einen Kindergeldanspruch, können sie statt der Eltern das Baukindergeld beantragen. Um vom Baukindergeld für 10 Jahre profitieren zu können, müssen die Großeltern also nachweisen, dass der oder die Enkel im neuen Eigenheim der Großeltern gemeldet sind und dass sie von der Familienkasse Kindergeld überwiesen bekommen.

Wichtig

Baukindergeld kann übrigens nur einmal für jedes Kind bezogen werden. Beantragen Großeltern das Baukindergeld für einen Enkel, ist es für die Eltern für alle Zeit tabu. Das gilt auch, wenn das Kind schon ab dem Folgejahr wieder bei den Eltern wohnt, und die Eltern Kindergeld bekommen. Bauen sie ein Eigenheim, bekommen sie für dieses Kind kein Baukindergeld.

Haushaltseinkommen: Kapitalerträge zählen nicht dazu

Baukindergeld erhalten Eltern nur, wenn das durchschnittliche Haushaltseinkommen im vorvorletzten und vorletzten Jahr vor Bezug des Eigenheims nicht über bestimmten Höchstgrenzen lag (1 Kind: 90.000 €; 2 Kinder: 105.000 € etc.)

Maßgeblich für das Haushaltseinkommen ist nur das zu versteuernde Einkommen. Kapitalerträge wie Zinsen, Dividenden oder Aktiengewinne, die der Abgeltungsteuer unterliegen, bleiben außen vor. Und zwar deshalb, weil sie im zu versteuernden Einkommen im Steuerbescheid nicht auftauchen.

Baukindergeld ist unabhängig von der Größe der Immobilie

Suchen Sie in den Medien nach Informationen zum Baukindergeld, werden Sie auf Beiträge stoßen, dass Baukindergeld nur gezahlt wird, wenn das Eigenheim eine bestimmte Quadratmeterzahl nicht überschreitet. Das ist aber nicht korrekt. Die KfW hat SSP bestätigt, dass Baukindergeld unabhängig von der Größe des Eigenheims gewährt wird.

Erstellt von: Redakteur am 29.10.2018 11:16 Kategorie:Sonstiges
Prämien- bzw. Bonuszahlung der Krankenkasse: Wann mindert sie Ihren Sonderausgabenabzug

Erhalten Sie von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse eine Prämie, die auf einem Wahltarif gemäß § 53 Abs.1 SGB V beruht, mindert die Prämie die als Sonderausgaben abziehbaren Krankenversicherungsbeiträge. Das hat der BFH entschieden. Für ihn ist die Prämienzahlung eine Beitragsrückerstattung (BFH, Urteil vom 06.06.2018, Az. X R 41/17, Abruf-Nr. 204248)

Praxistipps:

- Der Einschränkung des BMF ist das FG Sachsen entgegengetreten (FG Sachsen, Urteil vom 05.04.2018, Az. 8 K 1313/17, Abruf-Nr. 204959): Ein Bonus kann laut FG nur dann als Beitragsrückerstattung angesehen werden, wenn er im unmittelbaren Zusammenhang mit dem in § 10 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a EStG definierten Basiskrankenversicherungsschutz steht. Wird der Bonus für allgemein gesundheitsfördernde Aktivitäten bezahlt, bleibt der Sonderausgabenabzug voll bestehen. Unschädlich sind also z. B. Bonuszahlungen für den Besuch eines Fitness-Studios, die Mitgliedschaft in einem Sportverein, für eine professionelle Zahnreinigung oder die Teilnahme an einer Sportveranstaltung.

- Das FG hat aber die Revision zugelassen. Das Finanzamt hat sie eingelegt. Das Verfahren wird beim BFH unter dem Az. X R 16/18 geführt. Kürzt das Finanzamt Ihnen in vergleichbaren Fällen die Sonderausgaben, legen Sie Einspruch ein, verweisen Sie auf den Musterprozess beim BFH und beantragen Sie das Ruhen Ihres Verfahrens nach § 363 Abs. 2 AO.

Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2018

Erstellt von: Redakteur am 29.10.2018 10:40 Kategorie:Sonstiges