Pflichtveranlagungsgrenze

Beson­der­heit bei pri­vat­en Veräußerungs­geschäften ken­nen Ist ein Steuerzahler nicht verpflichtet, eine Steuer­erk­lärung abzugeben, kann er eine Erk­lärung frei­willig ein­re­ichen. Wer dem Finan­zamt Einkün­fte in Höhe von mehr als 410 Euro präsen­tiert, die nicht dem Lohn­s­teuer­abzug unter­liegen, prof­i­tiert dann von den Steuer­regeln für die Pflichtab­gabe und ein­er von vier auf sieben Jahren ver­längerten Abgabefrist. Bei Einkün­ften…

Benzingutschein: Nicht für 8 Monate im Voraus aushändigen

Arbeit­ge­ber, die Mitar­beit­ern zusät­zlich zu Lohn oder Gehalt einen monatlichen Ben­zingutschein spendieren, müssen auf die For­malien acht­en, um nicht in die Lohn­s­teuer­falle zu tap­pen. Das lehrt eine Entschei­dung des FG Sach­sen. Dort hat­te ein Inhab­er Mitar­beit­ern für 8 Monate im Voraus Tankgutscheine aus­ge­händigt. Der Hin­weis, pro Monat nur einen Gutschein einzulösen, half nichts. In dem…

Abfindung: Fünftel-Regelung gilt auch bei Forderung des Arbeitnehmers nach Auflösungsvertrag

Erhält ein Arbeit­nehmer eine Abfind­ung, weil sein Dien­stver­hält­nis vorzeit­ig been­det wurde, besteuert das Finan­zamt die Abfind­ung unter Umstän­den nur nach der gün­sti­gen Fün­f­­tel-Regelung. Eine Voraus­set­zung war bish­er, dass das Dien­stver­hält­nis auf Ver­an­las­sung des Arbeit­ge­bers been­det wurde. Der BFH entsch­ied jet­zt aber, dass die Fün­f­­tel-Regelung auch greift, wenn der Arbeit­nehmer die Auflö­sung inkl. Abfind­ung fordert. Quelle:…

Einzelveranlagung: Kann der Behindertenpauschbetrag jedem zur Hälfte zugeteilt werden?

Nutzen Eheleute die Einzelver­an­la­gung, kön­nen sie beantra­gen, dass Son­der­aus­gaben, außergewöhn­liche Belas­tun­gen und die Steuer­an­rech­nung nach § 35a EStG jedem Ehe­gat­ten zur Hälfte zuge­ord­net wer­den. Für Pausch- und Frei­be­träge wie z. B. den Behin­derten­pausch­be­trag gilt das bish­er lei­der nicht. Ob das so richtig ist, muss der BFH entschei­den. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 04/2017

Unterstützung bedürftiger Personen: Positives BFH-Urteil zur Ermittlung der Opfergrenze

Leis­ten Sie Unter­halt­szahlun­gen, dür­fen Sie diese als außergewöhn­liche Belas­tung abziehen. Das Finan­zamt min­dert den Abzugs­be­trag jedoch, wenn Ihnen dann selb­st nicht genü­gend Geld zum Leben übrig bleiben würde. Der BFH hat jet­zt eine erfreuliche Entschei­dung getrof­fen, wie diese Opfer­gren­ze ermit­telt wird. SSP bringt Sie auf den Stand der Dinge. Grund­sätze zu Unter­halt­szahlun­gen und Opfer­gren­ze Unter­halt­sleis­tun­gen…