Anschaffungsnahe Herstellungskosten: Aus neuen Spielregeln die richtigen Schlüsse ziehen

Wenn Sie eine Immo­bilie inner­halb von drei Jahren nach deren Kauf ren­ovieren, müssen Sie sich dem The­ma “anschaf­fungsna­he Her­stel­lungskosten” stellen. Betra­gen die Aufwen­dun­gen mehr als 15 Prozent der Anschaf­fungskosten, kön­nen Sie sie nur über die Gebäude­ab­schrei­bung steuer­min­dernd gel­tend machen. Um das zu ver­mei­den — und sich den sofor­ti­gen Abzug als Wer­bungskosten zu sich­ern, soll­ten Sie…

Minijobber mit schwankenden Einnahmen: So bieten Sie Lohnsteuerprüfern Paroli

Bei Lohn­s­teuer­prü­fun­gen kam es in der Ver­gan­gen­heit häu­fig vor, dass der Prüfer speziell die ger­ingfügig beschäftigten Arbeit­nehmer ins Visi­er nahm. Schwank­te der Arbeit­slohn während des Jahres erhe­blich und wurde in einzel­nen Monat­en ein Arbeit­slohn von mehr als 450 € erzielt, hat der Prüfer eine ger­ingfügige Beschäf­ti­gung verneint und Lohn­s­teuer fest­ge­set­zt. Dage­gen lohnt sich jedoch Gegen­wehr.…

Paukenschlag vom FG Köln: Rabatt von verbundenem Unternehmen muss kein Arbeitslohn sein

Gewährt ein Unternehmen den Mitar­beit­ern eines ver­bun­de­nen Unternehmens einen Rabatt, wer­den Lohn­s­teuer­prüfer hell­hörig. Ihrer Mei­n­ung nach erzie­len die Mitar­beit­er in diesem Fall Arbeit­slohn von drit­ter Seite, der voll der Lohn­s­teuer zu unter­w­er­fen ist. Das FG Köln hat dem jet­zt wider­sprochen — und über­haupt keinen lohn­s­teuerpflichti­gen Vorteil gese­hen. Quelle: WISO SSP 02/2019

Beim BFH: Prozesskosten für Umgangsrechtsstreitigkeit nach § 33 EStG abzugsfähig

Aufwen­dun­gen für das Führen eines Rechtsstre­its (Prozesskosten) kön­nen Sie nur dann als außergewöhn­liche Belas­tung gel­tend machen, wenn Sie ohne diese Aufwen­dun­gen Gefahr liefen, Ihre Exis­ten­z­grund­lage zu ver­lieren und die leben­snotwendi­gen Bedürfnisse nicht mehr befriedi­gen zu kön­nen. Für das FG München und das FG Düs­sel­dorf zählen auch seel­is­che und soziale Bedürfnisse zu Ihrer Exis­ten­z­grund­lage. Deshalb min­dern…

Lebensmitteleinzelhandel: So machen Sie Ihre Kasse “BP-fest”

Betrieb­sprü­fun­gen sind immer unan­genehm. Seit kurzem noch ein biss­chen mehr. Dies deshalb, weil der Prüfer nicht mehr nur stur Betrieb­saus­gaben prüft, son­dern sich jet­zt vor allem den Ein­nah­men wid­met. Das liegt daran, dass er mit den neuen Regelun­gen zur Kassen­prü­fung und -nach­schau Instru­mente in der Hand hat, die dem Lebens­mit­teleinzel­han­del weh tun kön­nen. Die Son­der­aus­gabe…

Doppelte Krankenversicherung: Beide Beträge abzugsfähig?

Ist ein Steuerzahler gle­ichzeit­ig in der geset­zlichen und pri­vat­en Kranken­ver­sicherung ver­sichert, kann er lediglich die Beiträge als Son­der­aus­gaben abziehen, die er an die geset­zliche Kranken­ver­sicherung zahlt. Ob das richtig ist oder ob die Finanzver­wal­tung nicht bei­de Beträge als Son­der­aus­gaben anerken­nen muss, muss jet­zt das BVer­fG entschei­den. Quelle: WISO SSP 02/2019

Erkranktes Kind in Ausbildung: So wahren Eltern ihre Rechte

Kann Ihr Kind wegen ein­er Erkrankung eine Aus­bil­dung nicht antreten bzw. fort­set­zen, zahlt die Fam­i­lienkasse kein Kindergeld mehr. Aus­nahme: Sie haben eine ärztliche Bescheini­gung, die das voraus­sichtliche Ende der Krankheit nach­weist, und Ihr Kind erk­lärt der Fam­i­lienkasse, dass es weit­er­hin aus­bil­dungswillig ist. Der BFH muss jet­zt klären, ab wann SIe Kindergeld bekom­men, wenn Sie diese…