Fitnessstudio: 44-Euro Grenze gilt auch bei Ein-Jahresvertrag

Der mit der vergün­stigten Nutzung von Fit­nessstu­dios ein­herge­hende geld­w­erte Vorteil fließt Arbeit­nehmern selb­st dann monatlich zu, wenn Arbeit­ge­ber und Anbi­eter einen Ein-Jahresver­­trag geschlossen haben. Fol­glich kann die 44-Euro-Sach­bezugsregelung auch bei Ein-Jahresverträ­­gen genutzt wer­den. Diese steuerzahler­fre­undliche Ansicht des FG Nieder­sach­sen miss­fällt der Finanzver­wal­tung. Sie hat Revi­sion beim BFH ein­gelegt. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 06/2018

Bitcoin und die Steuern: Kommen Sammelauskunftsersuchen?

Wer mit Bit­coin han­delt, muss wis­sen, dass der Han­del unter § 23 EStG fällt (pri­vates Veräußerungs­geschäft). Gewinne, die entste­hen, wenn Bit­coins inner­halb eines Jahres ge- und verkauft wor­den sind, sind steuerpflichtig. Aber dro­ht steuer­säu­mi­gen Händlern über­haupt Ungemach? Kann das Finan­zamt an Infor­ma­tio­nen über Bit­­coin-Transak­­tio­­nen kom­men? die Antwort lautet “Ja, über Sam­me­lauskuntsver­fahren”. Quelle: WISO SSP Aus­gabe…

FG Berlin: Auch die Reparatur eines Haushaltsgegenstands in der Werkstatt ist begünstigt

Erfreuliche § 35a-EStG-Nachricht­en kom­men vom FG Berlin: Wird ein Hoftor in ein­er Tis­chlerei repari­ert, ist die Leis­tung im räum­lichen Bere­ich des Haushalts erbracht. Auch die Arbeit­skosten, die auf die Reparat­u­rar­beit­en in der Tis­chlerei ent­fall­en, sind als Handw­erk­er­leis­tun­gen anrechen­bar. Let­ztlich entschei­den muss aber der BFH. Das Finan­zamt hat Revi­sion ein­gelegt. FG entschei­det auch pos­i­tiv über Straßen­reini­gung…

Auch die Unterbringung im Seniorenheim wegen Alterskrankheiten ist ein Fall des § 33 EStG

Der Aufen­thalt in einem Senioren­heim kann auch dann krankheits­be­d­ingt sein, wenn eine ständi­ge Pflegebedürftigkeit (noch) nicht gegeben ist. Dabei darf das Finan­zamt nicht zwis­chen “nor­malen” und (nicht begün­stigten) alters­be­d­ingten Erkrankun­gen unter­schei­den. Auch Krankheit­en, die im Alter häu­fig auftreten, kön­nen eine krankheits­be­d­ingte Unter­bringung recht­fer­ti­gen. Das hat das FG Nieder­sach­sen der Finanzver­wal­tung ins Stamm­buch geschrieben. Quelle: WISO

Einzelveranlagung: Neues Urteil birgt Chance auf höheren Sonderausgabenabzug

Beantra­gen Ehe­gat­ten, dass jed­er einzeln ver­an­lagt wird, dür­fen sie die gemein­samen Aufwen­dun­gen für Son­der­aus­gaben, außergewöhn­liche Belas­tun­gen und Hand­w­erk­er- bzw. haushalt­sna­he Dien­stleis­tun­gen jedem zur Hälfte zurech­nen. Das FG Baden-Würt­tem­berg hat jet­zt fest­gestellt, dass die Finanzämter bei der hälfti­gen Aufteilung falsch rech­nen, näm­lich zum Nachteil der Steuerzahler. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 06/2018

Airbnb: Finanzverwaltung nimmt einnahmen deutscher Vermieter ins Visier

Die Wohn­raumüber­las­sung über das Por­tal Airbnb boomt. Tausende Ver­mi­etun­gen sollen in Deutsch­land täglich über www.airbnb.de abgewick­elt wer­den. In den Steuer­erk­lärun­gen spiegelt sich dieser Boom aber bish­er kaum wider. Das Bun­deszen­tralamt für Steuern (BZSt) hat deshalb eine Grup­penan­frage an die Europazen­trale von Airbnb gestellt. Was dro­ht Airbnb-Ver­mi­etern und wie soll­ten sie sich ver­hal­ten? Grund­sät­zlich­es zur Ver­mi­etung…