Können größere Kosten auf Jahre verteilt werden?

Erwach­sen einem Steuerzahler erhe­bliche — als außergewöhn­liche Belas­tung abzugs­fähige — Aufwen­dun­gen und wür­den diese zum Großteil steuer­lich wirkungs­los bleiben, weil ihnen keine entsprechen­den Einkün­fte gegenüber­ste­hen, kön­nen die Aufwen­dun­gen nicht auf mehrere Jahre verteilt und “steuer­lich gerettet” wer­den. Ob diese BFH-Entschei­­dung so ste­hen bleiben kann, lässt der unter­legene Steuerzahler jet­zt mit ein­er Ver­fas­sungs­beschw­erde beim BVer­fG klären.…

Besteuerung von Kryptowährungen: Vorsicht Zehn-Jahres-Frist

Bei Kauf und Verkauf von Bit­coins greifen nor­maler­weise die geset­zlichen Vor­gaben zum pri­vat­en Veräußerungs­geschäft. Gewinne sind steuer­frei, wenn zwis­chen dem An- und Verkauf mehr als ein Jahr ver­gan­gen ist. Eine Aus­nahme gilt aber, wenn Sie Bit­coins über ein­schlägige Börsen an andere Händler ver­lei­hen. Dann bleiben Veräußerungs­gewinne nur dann steuer­frei, wenn zwis­chen dem An- und Verkauf…

Kapitalauszahlung aus Lebensversicherung: In diesen Fällen wird Ihnen die Steuer erlassen

Ein Steuerzahler, der dauer­haft weniger als den monatlich unpfänd­baren Betrag zur Ver­fü­gung hat, muss die Kap­i­ta­lauszahlung aus einem Lebensver­sicherungsver­trag nicht ver­s­teuern. Das hat das FG Nieder­sach­sen in einem sen­sa­tionell zu nen­nen­den Urteil entsch­ieden. Prüfen Sie, ob Sie auch begün­stigt sind und ergreifen Sie die richti­gen Schritte. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 05/2018

Abzug der Kosten für Erststudium: Zeichen mehren sich für positive BVerfG-Entscheidung

Kön­nen Stu­den­ten Kosten fürs Erst­studi­um als vor­weggenommene Wer­bungskosten gel­tend machen oder müssen sie sich mit dem Son­der­aus­gaben­abzug zufrieden geben? Diese Frage wird das BVer­fG in diesem Jahr noch beant­worten. Und die Zeichen mehren sich, dass das BVer­fG die derzeit­ige Geset­zes­lage (auf 6.000 € begren­zter Son­der­aus­gaben­abzug) für ver­fas­sungswidrig erachtet. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 05/2018

Einzelveranlagung: Behindertenpauschbetrag kann jedem zur Hälfte zugeteilt werden

Nutzen Eheleute die Einzelver­an­la­gung, kön­nen Sie beantra­gen, dass Son­der­aus­gaben, außergewöhn­liche Belas­tun­gen und die Steuer­an­rech­nung nasch § 35a EStG jedem Ehe­gat­ten zur Hälfte zuge­ord­net wer­den. Für Pausch- und Frei­be­träge wie z. B. den Behin­derten­pausch­be­trag galt das bish­er nicht. Jet­zt ist das anders, dem BFH sei Dank. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 05/2018