Verfassungsbeschwerde: Riester-Zulage zu eng gefasst?

Das BVer­fG muss klären, ob auch Pflicht­mit­glieder beruf­sständis­ch­er Ver­sorgungswerke (z. B. Recht­san­wälte, Steuer­ber­ater, Architek­ten, Inge­nieure), die von der Renten­ver­sicherungspflicht befre­it sind, einen “unmit­tel­baren” Anspruch auf die Riester-Zulage nach § 79 S. 1 EStG haben. Ein Recht­san­walt hat gegen eine dies­bezüglich neg­a­tive BFH-Entschei­­dung (vom 06.04.2016, Az. X R 42/14, Abruf-Nr. 186418) Ver­fas­sungs­beschw­erde ein­gelegt. Sie ist beim…

Tätigkeitsstätte eines Streifenpolizisten: BFH-Urteil richtig lesen

Gute Nachricht­en gibt es für Polizis­ten im Streifen­di­enst, die für 2013 noch keine Steuer­erk­lärung ein­gere­icht haben oder bei denen für 2013 und die Vor­jahre noch ein Ein­spruchsver­fahren zur Frage offen ist, ob sie an ihrer Dien­st­stelle eine regelmäßige Arbeitsstätte haben. der BFH hat eine regelmäßige Arbeitsstätte näm­lich verneint. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 02/2017

Beerdigungskosten als außergewöhnliche Belastung

Aufwen­dun­gen für die Beerdi­gung eines nahen Ange­höri­gen stellen außergewöhn­liche Belas­tun­gen nach § 33 Abs. 2 EStG dar, wenn — sich ein Steuerzahler den Aufwen­dun­gen aus rechtlichen , tat­säch­liche oder sit­tlichen Grün­den nich­t­entziehen kann, und — die Kosten wed­er aus dem Nach­lass bestrit­ten wer­den kön­nen noch durch Ersat­zleis­tun­gen gedeckt sind. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 02/2017

Aufwendungen für Bereitschaftsdienste

Sind Bere­itschafts­di­en­ste (z. B. Haus­notruf­sys­tem) Neben­leis­tun­gen ein­er anson­sten nach § 35a Abs. 2 EStG begün­stigten Hauptleis­tung, winkt auch für diese Neben­leis­tung eine Steuer­an­rech­nung. Voraus­set­zung ist aber, dass diese Kosten inner­halb des betreuten Wohnens in ein­er Seniorenein­rich­tung anfall­en. Mit anderen Worten: Eine Steuer­an­rech­nung schei­det aus, wenn Steuerzahler in ihrem Pri­vathaushalt Zahlun­gen für ein Notruf­sys­tem leis­ten (OFD

Umzugskosten wegen Einrichtung eines Telearbeitsplatzes

Sind Sie umge­zo­gen, weil Ihr Arbeit­ge­ber Ihnen Telear­beit erlaubt hat und Ihre bish­erige Woh­nung dafür nicht ein­gerichtet war, soll­ten Sie in der Anlage N zur Einkom­men­steuer­erk­lärung Umzugskosten sowie die Umzugskosten­pauschalen gel­tend machen. Denn der Umzug dürfte hier auch dann beru­flich ver­an­lasst sein, wenn Sie sich keine Stunde Fahrtzeit pro Tag sparen. Quelle: WISO SSP Aus­gabe…

Verpflegungspauschalen für Telearbeiter

Haben Sie keine erste Tätigkeitsstätte, kön­nen Sie prinzip­iell immer auch Verpfle­gungsmehraufwand als Wer­bungskosten gel­tend machen, wenn Sie Ihren Telear­beit­splatz ver­lassen. Sind Sie mehr als acht Stun­den unter­wegs, beträgt die Verpfle­gungspauschale zwölf Euro pro Tag. Quelle: WISO SSP Aus­gabe 02/2017