Aktuelle Meldungen rund um die Steuer

Hier finden Sie News zum Steuerrecht, zu steuerlichen Fragen beim Elterngeld etc. - nach Kategorien und Datum sortiert. Sie können die Artikel per Stichwort oder nach Kategorie und Datum kombiniert aufrufen.

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Rentner - Niederländische Krankenversicherungsbeiträge

Erzielt ein in Deutschland lebender Rentner neben inländischen Einkünften auch eine niederländische Rente, liegt das Besteuerungsrecht in den Niederlanden. Das deutsche Finanzamt besteuert die niederländischen Renteneinkünfte unter Progressionsvorbehalt. Niederländische Krankenversicherungsbeiträge kann der Rentner dabei in Deutschland weder als Sonderausgaben geltend machen noch mindern sie die Bemessungsgrundlage für den Progressionsvorbehalt. Das entschied das FG Düsseldorf. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 09/2015

Erstellt von: Redakteur am 31.03.2016 16:00 Kategorie:Sonstiges
Werbungskosten - Garantieerweiterung Laptop

Kaufen Sie einen Laptop für 1.000 € und bietet Ihnen der Händler für 150 € eine Garantieverlängerung von einem auf fünf Jahre an, sind die Aufwendungen für die Garantieerweiterung im Jahr der Zahlung als Werbungskosten abziehbar. Sie müssen sich nicht darauf einlassen, die 150 € zusammen mit dem Laptop über drei Jahre abzuschreiben. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 09/2015

Erstellt von: Redakteur am 31.03.2016 15:56 Kategorie:Sonstiges
Werbungskosten - Abschiedsfeier

Aufwendungen für eine Abschiedsfeier, die ein Arbeitnehmer anlässlich seines Arbeitgeberwechsels veranstaltet, können beruflich veranlasst sein. Das hat das FG Münster entschieden und einem Steuerzahler, der aus der Wirtschaft in die Wissenschaft wechselte, 5.205 € als Werbungskosten anerkannt. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 31.03.2016 15:51 Kategorie:Sonstiges
Arbeitgeberdarlehen - Internet-Zinsen

Gewährt ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer ein zinsvergünstigtes oder zinsloses Darlehen, stellt der Zinsvorteil einen geldwerten Vorteil dar. Die Finanzverwaltung hat jetzt bekanntgegeben, dass bei der Ermittlung der marktüblichen Vergleichszinsen auch die - günstigen - Zinssätze berücksichtigt werden dürfen, die Kunden von Vermittlungs- und Verleichsportalen im Internet bekommen. Damit kann das Arbeitgeberdarlehen noch weiter wirtschaftlich und steuerlich optimiert werden. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 31.03.2016 15:49 Kategorie:Sonstiges
Verbesserungen beim Entlastungsfreibetrag

Der Entlastungfreibetrag für "echte" Alleinerziehende erhöht sich im Jahr 2015 von 1.308 € auf 1.908 €. Neu ist ferner, dass es für jedes weitere im Haushalt gemeldete Kind einen zusätzlichen Entlastungsbetrag von 240 € je Kind gibt. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 17:08 Kategorie:Steuerrecht
Unterhaltsfreibetrag wird erhöht

Unterstützen Sie Angehörige finanziell, denen gegenüber Sie zum Unterhalt verpflichtet sind, dürfen Sie diese Leistungen bis zu einem Höchstbetrag als außergewöhnliche Belastung steuermindernd ansetzen (§ 33a Abs. 1 EStG). Dieser Unterhaltshöchstbetrag wird an den Grundfreibetrag angepasst und beläuft sich im Jahr 2015 auf 8.472 € und im Jahr 2016 auf 8.652 €. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 17:06 Kategorie:Steuerrecht
Grundfreibetrag

Der Grundfreibetrag erhöht sich für Ledige und zusammenveranlagte Ehegatten bzw. Partner eingetragener Lebenspartnerschaften in den Jahren 2015 und 2016 wie folgt: Ledige haben im Jahr 2015 einen Grundfreibetrag in Höhe von 8.472 € und im Jahr 2016 in Höhe von 8.652 €. Zusammenveranlagte haben im Jahr 2015 einen Grundfreibetrag in Höhe von 16.944 € und im Jahr 2016 in Höhe von 17.304 €. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 17:00 Kategorie:Steuerrecht
Werbungskosten - Berufskrankheiten

Normalerweise dürfen Sie Ausgaben im Zusammenhang mit Krankheitskosten nur als außergewöhnliche Belastung geltend machen. Das bringt wegen der zumutbaren (Eigen-) Belastung oft keinen Cent Steuerersparnis. Handelt es sich dagegen um eine Berufskrankheit, stellen die selbst getragenen Ausgaben Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben dar. Interessant für Sie ist deshalb, dass mit Wirkung vom 1. Januar 2015 vier neue Berufskrankheiten in die Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen wurden. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 16:57 Kategorie:Sonstiges
Abitur im März: Kindergeldverlust

In einigen Bundesländern haben Schüler bereits seit März 2015 ihr Abitur in der Tasche. Da Studiengänge erst im Oktober bzw. Ausbildungen erst im September starten, droht Eltern der Verlust des Kindergeldes ab dem fünften Monat nach dem Abitur, wenn die Abiturienten jetzt nicht aktiv werden. Praxishinweis: Der Gesetzgeber gewährt eine Ausnahme. Eltern haben auch ab dem fünften Monat nach dem Abitur noch Anspruch auf Kindergeld, wenn das Kind eine Berufsausbildung mangels Ausbildungsplatz nicht beginnen oder fortsetzen kann (§ 32 Abs. 4 Nr. 2c EStG). Um von der Regelung zu profitieren, muss sich das Kind jedoch innerhalb des Vier-Monats-Zeitraums nach dem Abitur nachweislich um einen Studien- oder Ausbildungsplatz beworben haben. Ein Mangel eines Ausbildungsplatzes liegt sowohl in Fällen vor, in denen das Kind noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, als auch dann, wenn ihm ein solcher bereits zugesagt wurde, es diesen aber aus schul-, studien- oder betriebsorganisatorischen Gründen erst zu einem späteren Zeitpunkt antreten kann. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 16:53 Kategorie:Kindergeld & Co
Ab 2016 zwei Identifikationsnummern für die Familienkasse

Um zu vermeiden, dass mehrere Personen für ein Kind gleichzeitig Kindergeld beziehen, müssen Eltern der Familienkasse ab dem Jahr 2016 ihre eigene Identifikationsnummer und die ihres Kindes mitteilen. Wenn Sie die Identifikationsnummer nicht zur Hand haben, sollten Sie diese frühzeitig beim Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) beantragen. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 16:48 Kategorie:Kindergeld & Co
Unterhaltszahlungen an Bürgerkriegsflüchtlinge

Bekommen Ausländer in Deutschland eine Aufenthalts- oder Niederlassungserlaubnis nach § 23 Aufenthaltsgesetz (AufenthG), können Unterhaltszahlungen an diese Personen als außergewöhnliche Belastung steuerlich berücksichtigt werden. Die Steuervergünstigungen winken nicht nur Verwandten, sondern nach BMF-Ansicht auch "mildtätigen" Menschen. Quelle: WISO Steuer-Brief Ausgabe 08/2015

Erstellt von: Redakteur am 08.03.2016 16:46 Kategorie:Sonstiges