Aktuelle Meldungen rund um die Steuer

Hier finden Sie News zum Steuerrecht, zu steuerlichen Fragen beim Elterngeld etc. - nach Kategorien und Datum sortiert. Sie können die Artikel per Stichwort oder nach Kategorie und Datum kombiniert aufrufen.

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Instandhaltungskosten: BFH genehmigt Sofortabzug trotz überschrittener 15-Prozent-Grenze

Aufwendungen zur Beseitigung eines Schadens, der innerhalb von drei Jahren nach der Anschaffung einer vermieteten Immobilie von einem Mieter schuldhaft verursacht worden ist, sind als Werbungskosten sofort abziehbar. In diesen Fällen handelt es sich nicht um anschaffungsnahe Herstellungskosten. Das hat der BFH klargestellt.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 16:24 Kategorie:Sonstiges
BMF-aktuell: So können Arbeitnehmer Steuern für die Nutzung des Dienstwagens zurückfordern.

Gute Nachrichten gibt es für Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen haben und dafür ein Entgelt zahlen oder laufende Kosten selbst tragen müssen. Das BMF erkennt die positiven Urteile des BFH an, wonach solche Zahlungen den geldwerten Vorteil für die Dienstwagennutzung mindern. Betroffene Arbeitnehmer können sich die zu viel gezahlten Steuern durch einen Antrag in der Einkommensteuererklärung zurückholen.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 16:20 Kategorie:Sonstiges
Vorauszahlung von KV-Beiträgen: Gestaltungen für privat Versicherte mit AG-Zuschuss

Beim Vorauszahlungsmodell zur Krankenversicherung sind privat krankenversicherte Steuerzahler, die vom Arbeitgeber einen Zuschuss erhalten, steuerlich benachteiligt (SSP, 10/2017, Seite 8). Ein SSP-Leser hat die Redaktion aber auf eine Gestaltung hingewiesen, die das Vorauszahlungsmodell auch für solche Arbeitnehmer interessant macht.

Das Problem bei privat Versicherten mit AG-Zuschuss

Für privat Krankenversicherte, die einen Arbeitgeberzuschuss erhalten, lohnt sich die Vorauszahlung von zweieinhalb Jahresbeiträgen
Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 16:13 Kategorie:Sonstiges
Ferienwohnungsverkauf: Selbstnutzungsregelung gilt auch hier

Wer eine vermietete Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf veräußert, muss die Gewinne versteuern. Der Gewinn bleibt nur steuerfrei, wenn die Immobilie dauerhaft oder zumindest im Jahr der Veräußerung und in den beiden Jahren zuvor selbst bewohnt wurde. Diese Ausnahmeregelung gilt auch für Ferienwohnungen. Das hat der BFH klargestellt.

Der BFH: Ein Gebäude wird auch dann zu eigenen Wohnzwecken genutzt, wenn es der Steuerzahler nur zeitweilig bewohnt, sofern es ihm in der übrigen Zeit als Wohnung zur Verfügung steht. Unter § 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 EStG können deshalb auch Zweitwohnungen, nicht zur Vermietung bestimmte Ferienwohnungen und Wohnungen, die im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung genutzt werden, fallen. Eine Nutzung zu eigenen Wohnzwecken "im Jahr der Veräußerung und in den beiden vorangegangen Jahren" (§ 23 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 S. 3 2. Alternative EstG) liegt vor, wenn da Gebäude in einem zusammenhängenden Zeitraum genutzt wird, der sich über drei Kalenderjahre erstreckt, ohne sie - mit Ausnahme des mittleren Kalenderjahrs - voll auszufüllen (BFH, Urteil vom 27.06.2017, Az. IX R 37/16, Abruf-Nr. 197249).
Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 16:05 Kategorie:Urteile
Bestimmung des Kindergeldberechtigten bei Trennung

Nach einer Trennung steht demjenigen Elternteil das Kindergeld zu, bei dem sich das Kind ausschließlich aufhält. Anderweitig getroffene Berechtigungen erlöschen. Auch ein Versöhnungsversuch lässt die ursprüngliche Berechtigung nicht aufleben. Das hat der BFH entschieden.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 16:02 Kategorie:Sonstiges
Häusliches Arbeitszimmer: Regeln gelten auch für Studenten

Wer direkt nach dem Abitur studiert, absolviert aus steuerlicher Sicht eine Erstausbildung. Die Kosten im Zusammenhang können bis zur Höhe von 6.000 € pro Jahr als Sonderausgaben geltend gemacht werden (§ 10 Abs. 1 Nr. 7 S. 1 EStG). Zu diesen Sonderausgaben gehören auch Ausgaben für ein häusliches Arbeitszimmer. Bei der Ermittlung des Sonderausgabenabzugs gelten dieselben Spielregeln wie für Arbeitnehmer und Unternehmer. Folglich dürfte ein Student, weil er keinen anderen Arbeitsplatz hat (Vorlesungssaal ist kein anderer Arbeitsplatz), für sein Arbeitszimmer Sonderausgaben bis zu 1.250 € geltend machen (BMF, Schreiben vom 06.10.2017, Az. IV C 6 - S 2145/07/10002:,19, Rz 24, Abruf-Nr. 197093).
Quelle: WISO SSP Ausgabe 11/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 15:54 Kategorie:Sonstiges
Vermietete Immobilie: Zuwendungsnießbrauch als familiäres Steuersparmodell nutzen

Steuersparmodelle gibt es immer weniger: Eines, das noch funktioniert, besteht darin, Einkünfte auf den Nachwuchs zu verlagern. Das ist besonders lukrativ, wenn das Kind über keine eigenen Einkünfte verfügt und es sich bei der Einkünfteverlagerung um solche aus Vermietung und Verpachtung dreht. Das interessante daran: Die Immobilie muss gar nicht (endgültig) übertragen werden; auch ein unentgeltlicher Zuwendungsnießbrauch an Wohn- oder gewerblich genutzten Immobilien führt zum Ziel.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 09/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 15:43 Kategorie:Sonstiges
Arbeitszimmer an zwei Wohnsitzen: Mit BFH-Entscheidung richtig umgehen

Nutzen Sie an zwei Wohnsitzen jeweils ein häusliches Arbeitszimmer, weil Sie keinen anderen Arbeitsplatz haben, können Sie den Höchstbetrag von 1.250 € nur einmal als Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben abziehen. Das hat der BFH entschieden. SSP stellt Ihnen Gestaltungsmöglichkeiten vor, um dieser unbefriedigenden Gemengelage zu entgehen und sich einen höheren Kostenabzug zu sichern.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 09/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 15:35 Kategorie:Sonstiges
Mehraktige Berufsausbildung: Kindergeld bis zum Berufsziel

Eltern haben Anspruch auf Kindergeld, bis das Kind das angestrebte Berufsziel erreicht hat. Das gilt selbst dann, wenn die Berufsausbildung in mehreren Ausbildungsabschnitten erfolgt. In dem Fall endet das Kindergeld erst mit dem Monat, in dem das Kind das 25. Lebensjahr vollendet. Das hat das FG Rheinland-Pfalz klargestellt.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 09/2017

Erstellt von: Redakteur am 14.11.2017 15:28 Kategorie:Kindergeld & Co
Unterhaltsleistung: Kindergeld mindert den Abzugsbetrag nicht

Kindergeld ist nicht als eigener Bezug der unterstützten Mutter anzusehen. Es mindert daher - im Gegensatz zu Betreuungsgeld - nicht den als außergewöhnliche Belastung abzugsfähigen Höchstbetrag (8.820 € im Jahr 2017). Diese Ansicht vertritt das FG Münster.
Quelle: WISO SSP Ausgabe 09/2017

Erstellt von: Redakteur am 13.11.2017 16:55 Kategorie:Sonstiges